Gestern ging’s für uns zum Formel E Rennen in Berlin, der jährliche Besuch beim Motorsport-Event in der Hauptstadt.

Ankunft & erstes Gefühl

Direkt am Eingang: viele Menschen, strahlender Sonnenschein und eine richtig entspannte Stimmung. Am Handgelenk das typische Eventband – und man merkt sofort: Hier geht es deutlich lockerer zu als bei vielen anderen Motorsport-Events. Kein Stress, sondern eher „Event genießen“.

Das Drumherum – Erlebnis statt nur Rennen

Noch bevor überhaupt ein Auto fährt, gibt es jede Menge zu entdecken:

  • Ausstellungsflächen & Markenstände rund um Elektromobilität und Innovation
  • Mitmachstationen & Spiele – von Reaktionstests bis Simulatoren
  • Fahrzeug-Ausstellungen, u. a. ein Porsche 911 GT als echtes Fotomotiv
  • Merch-Shop mit Shirts und Fanartikeln

Das Ganze fühlt sich eher wie eine große Erlebnisfläche an als wie ein klassisches Renn-Event.

Essen & Trinken – riesige Auswahl

Kulinarisch war wirklich viel geboten – und deutlich abwechslungsreicher als bei vielen Events:

  • Schwedische Fleischbällchen
  • Mexikanischer Foodtruck
  • Argentinische Spezialitäten
  • Mac’n Cheese
  • Klassische Streetfood-Angebote & Sandwiches
  • Döner – in einer fleischlosen Variante mit Sonnenblumenkernen (den habe ich probiert – echt gut!)
  • Eis & Frozen Joghurt
  • und vieles mehr

Besonders positiv:
Es gab kostenlose Wasserstationen auf dem Gelände – inklusive Becher des Rennwochenendes. Die Schlangen dort waren teilweise ziemlich lang, gerade bei dem Wetter.

Preise insgesamt: Event-Niveau, aber noch im Rahmen. So kostete der Döner zum Beispiel 9,80 Euro, ein Bier 6,00 Euro oder eine Cola 4,50 € (als Flasche). Kartenzahlung war überall möglich, Barzahlung wurde sogar stellenweise abgelehnt.

Musik & Bühne – Zah1de live

Neben dem Motorsport gab es auch Entertainment:

Live-Auftritt von Zah1de
Gute Stimmung vor der Bühne
Für ein Outdoor-Event echt solider Sound

So kommt auch zwischen den Sessions keine Langeweile auf.

Das Rennen – anders laut, aber voller Action

Dann ging’s auf die Tribüne – und das Rennen selbst hat absolut überzeugt:

  • Kein klassisches Motorengebrüll
  • Dafür dieses typische hochfrequente elektrische Surren und Pfeifen
  • Das Rennen ist nicht leise, sondern einfach ein komplett anderes Sound-Erlebnis

Auf der Strecke:

  • Viele enge Zweikämpfe
  • Positionswechsel
  • Taktische Elemente wie der Attack Mode

Die Strecke in Berlin ist relativ eng und technisch – perfekt für spannende Duelle.

Die Stimmung auf den Tribünen war entsprechend stark, besonders bei Überholmanövern. Leider gab es in unserer Kurve (Tribüne C1) davon nicht allzu viele.

Finale & Sieger

Zum Abschluss gab’s die Siegerehrung mit Bühne, Musik und Fans – ein runder Abschluss eines intensiven Tages. Sieger in dem Fall war Mitch Evans, Pascal Wehrlein wurde Dritter und übernahm die WM-Führung-

Gesamtfazit

Das Event ist deutlich mehr als nur Motorsport:

  • Mischung aus Festival, Messe und Rennen
  • Viele Erlebnisse neben der Strecke
  • Moderne, lockere Atmosphäre
  • Kostenloses Wasser (mit längeren Wartezeiten)

Mein Eindruck:
Das Event in Berlin hat sich über mehr als 20 Jahre enorm weiterentwickelt – von einer klassischen Rennveranstaltung hin zu einem internationalen Großevent.

Man merkt deutlich:

  • Viele Gäste aus dem Ausland
  • Internationale Stimmung
  • Professionelle Organisation und große Eventfläche


Die Formel E in Berlin ist heute ein echtes internationales Highlight, das weit über Motorsport hinausgeht und für jeden etwas bietet – egal ob Rennfan oder einfach Eventbesucher.

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