Soundcore P42i im ausführlichen Test: kräftiger Klang, einfache Einrichtung und viele praktische Funktionen

Ich habe die Soundcore P42i inzwischen ausgiebig im Alltag getestet. Dabei habe ich nicht nur Musik gehört, sondern die Kopfhörer auch für Filme und Serien, Telefonate, Sprachnachrichten und eine Videokonferenz genutzt.

Insgesamt haben sie bei mir einen sehr positiven Eindruck hinterlassen. Besonders gut gefallen mir der kräftige Klang, die wirklich einfache Einrichtung und die gute Sprachqualität beim Telefonieren. Auch beim Streaming war ich vom Sound überraschend angetan.

Verpackung und Lieferumfang

Die Soundcore P42i kommen in einer stabilen und ansprechend gestalteten Verpackung. Auf der Vorderseite sind die beiden Kopfhörer zusammen mit dem Ladecase abgebildet. Außerdem werden dort bereits einige der wichtigsten Funktionen genannt.

Im Inneren ist alles ordentlich und sicher untergebracht. Das Ladecase sitzt fest in einer passenden Einlage und ist zusätzlich geschützt. Auch die Kontakte der Ohrhörer sind bei der ersten Nutzung noch mit kleinen Schutzaufklebern versehen.

Zum Lieferumfang gehören:

• die beiden Soundcore P42i Ohrhörer
• das Ladecase
• ein kurzes Ladekabel mit USB C Anschluss
• Silikonaufsätze in mehreren Größen
• eine Kurzanleitung und weitere Produktinformationen

Besonders positiv finde ich die große Auswahl bei den Silikonaufsätzen. Es liegen insgesamt fünf verschiedene Größen bei. Die Auswahl reicht von XXS bis L. Dadurch sollte eigentlich fast jeder eine passende Größe finden.

Das ist bei solchen Kopfhörern wichtiger, als man zunächst denkt. Nur wenn die Ohrhörer richtig im Ohr sitzen und ausreichend abdichten, können der Bass und die Geräuschunterdrückung ihre volle Wirkung entfalten.

Sind die Aufsätze zu klein, sitzen die Ohrhörer möglicherweise locker und der Klang wirkt dünner. Sind sie zu groß, können sie nach längerer Zeit unangenehm drücken. Es lohnt sich deshalb, mehrere Größen in Ruhe auszuprobieren.

Das beiliegende Ladekabel ist recht kurz. Für das Laden an einem Netzteil, einem Notebook oder einer Powerbank reicht es aber vollkommen aus. Ein eigenes Netzteil liegt nicht bei, was inzwischen bei vielen technischen Produkten üblich ist.


Erster Eindruck

Beim ersten Herausnehmen ist mir direkt das kompakte Ladecase aufgefallen. Es ist angenehm klein und leicht. Dadurch passt es problemlos in eine Hosen oder Jackentasche und nimmt auch in einer kleineren Tasche kaum Platz weg.

Das Case ist komplett in Schwarz gehalten und besitzt eine matte Oberfläche. Auf der Vorderseite befindet sich das Soundcore Logo. Darunter sitzt eine kleine Statusleuchte, die unter anderem beim Laden und Verbinden aufleuchtet.

Die abgerundete Form gefällt mir gut und das Ladecase liegt angenehm in der Hand. Das Design wirkt modern, aber nicht übertrieben auffällig.

Der Deckel lässt sich leicht öffnen und schließt sauber. Die Ohrhörer werden magnetisch im Case gehalten. Sie sitzen sicher an ihrem Platz, lassen sich aber trotzdem ohne großes Gefummel herausnehmen.

Auch die Kopfhörer selbst wirken modern und angenehm leicht. Sie besitzen die typische Form mit einem schmalen Stiel. Dadurch lassen sie sich gut greifen und einfach in die Ohren einsetzen.

Im Ohr stehen sie nicht übermäßig weit heraus. Das schlichte schwarze Design gefällt mir persönlich gut, da die Kopfhörer dadurch unauffällig und zu nahezu jeder Situation passend wirken.

Qualität des Gehäuses und Verarbeitung

Sowohl das Ladecase als auch die Ohrhörer bestehen hauptsächlich aus Kunststoff. Das ist in dieser Preisklasse normal und sorgt gleichzeitig dafür, dass das Gesamtgewicht niedrig bleibt.

Die Verarbeitung macht auf mich einen guten Eindruck. Ich konnte keine scharfen Kanten, auffälligen Spalten oder locker sitzenden Teile feststellen. Auch der Deckel des Ladecases wirkt ordentlich verarbeitet und wackelt nicht übermäßig.

Die matte Oberfläche fühlt sich angenehm an und ist weniger anfällig für Fingerabdrücke als eine vollständig glänzende Oberfläche.

Ganz unempfindlich ist das schwarze Material trotzdem nicht. Kleine Staubpartikel und Fussel sind relativ schnell sichtbar. Auch feine Kratzer könnten sich mit der Zeit zeigen, wenn das Case zusammen mit Schlüsseln oder anderen harten Gegenständen in einer Tasche getragen wird.

Die Ohrhörer besitzen sowohl matte als auch leicht glänzende Bereiche. Dadurch wirken sie optisch etwas hochwertiger. Auf den glänzenden Stellen sieht man Fingerabdrücke allerdings etwas schneller.

Insgesamt fühlt sich das Gehäuse nicht luxuriös oder besonders massiv an. Es wirkt aber auch keinesfalls billig. Die Qualität passt meiner Meinung nach gut zum Preis und zum gesamten Produkt.

Die Ohrhörer sind außerdem gegen Staub, Schweiß und Spritzwasser geschützt. Damit eignen sie sich grundsätzlich auch für Sport, Spaziergänge und die Nutzung bei leichtem Regen.

Zum Schwimmen oder vollständigen Untertauchen sind sie natürlich nicht geeignet.


Technische Ausstattung

Die technische Ausstattung der Soundcore P42i fällt für diese Preisklasse sehr umfangreich aus.

Im Inneren arbeiten 11 Millimeter große Lautsprechereinheiten. Diese kleinen Lautsprecher werden bei Kopfhörern als Treiber bezeichnet. Sie wandeln das Audiosignal in Schall um und sind damit ein wichtiger Bestandteil für den Klang.

Die Kopfhörer unterstützen verschiedene Audioformate und bieten außerdem LDAC für kompatible Android Geräte. Darüber kann Musik mit einer höheren Datenrate übertragen werden.

Für iPhone Nutzer steht LDAC nicht zur Verfügung. Dort wird stattdessen AAC verwendet. Im normalen Alltag bleibt der Klang trotzdem sehr gut.

Die P42i besitzen eine adaptive Geräuschunterdrückung. Diese soll sich automatisch an die Umgebung und den Sitz der Ohrhörer anpassen.

Für Telefonate stehen insgesamt sechs Mikrofone zur Verfügung. Eine intelligente Geräuschfilterung soll dabei helfen, die eigene Stimme von Hintergrundgeräuschen zu trennen.

Weitere Funktionen sind:

• ein Transparenzmodus
• eine Trageerkennung
• die Verbindung mit zwei Geräten gleichzeitig
• ein Spielemodus
• eine anpassbare Berührungssteuerung
• kabelloses Laden des Cases
• eine Schnellladefunktion
• eine umfangreiche Soundcore App

Die angegebene Akkulaufzeit fällt ebenfalls großzügig aus. Ohne eingeschaltete Geräuschunterdrückung sollen die Ohrhörer bis zu zwölf Stunden durchhalten. Zusammen mit dem Ladecase sind insgesamt bis zu 56 Stunden möglich.

Mit aktivierter Geräuschunterdrückung fällt die Laufzeit natürlich etwas kürzer aus.


Einrichtung und Bluetooth Verbindung

Die Einrichtung war wirklich ausgesprochen einfach.

Nach dem Entfernen der kleinen Schutzaufkleber an den Ladekontakten musste ich eigentlich nur das Ladecase öffnen. Die Soundcore P42i wurden direkt über Bluetooth erkannt und konnten innerhalb weniger Sekunden verbunden werden.

Klappe auf, Bluetooth Einstellungen öffnen und die Kopfhörer auswählen. Viel einfacher kann die erste Einrichtung kaum sein.

Eine App wird für die erste Verbindung nicht zwingend benötigt. Die Kopfhörer können sofort auch ohne Soundcore App genutzt werden.

Nach der ersten Kopplung verbinden sie sich automatisch wieder mit dem zuletzt verwendeten Gerät, sobald das Ladecase geöffnet wird.

Die Verbindung war bei meiner Nutzung stabil. Ich hatte weder beim Musikhören noch beim Streaming oder Telefonieren störende Unterbrechungen.

Die Soundcore App

Obwohl die Kopfhörer auch ohne App funktionieren, würde ich die Soundcore App auf jeden Fall installieren.

Die App gehört für mich klar zum Gesamtpaket und erweitert die Möglichkeiten deutlich. Sie ist übersichtlich aufgebaut und auch ohne lange Einarbeitung gut verständlich.

In der App kann man unter anderem:

• die Geräuschunterdrückung einstellen
• den Transparenzmodus aktivieren
• verschiedene Klangprofile auswählen
• den Klang über einen Equalizer verändern
• die Berührungssteuerung anpassen
• die Trageerkennung ein oder ausschalten
• Aktualisierungen installieren
• die Verbindung mit zwei Geräten verwalten
• einen Spielemodus aktivieren

Besonders praktisch ist die Möglichkeit, die Bedienung der Ohrhörer an die eigenen Gewohnheiten anzupassen.

Man kann beispielsweise selbst festlegen, ob man über die Berührungsflächen lieber die Lautstärke verändert, Titel wechselt oder zwischen den verschiedenen Geräuschmodi umschaltet.

Auch verschiedene Klangprofile stehen zur Auswahl. Wer den Klang noch genauer anpassen möchte, kann die einzelnen Frequenzbereiche selbst verändern.

Die App funktioniert also nicht nur als kleine Ergänzung, sondern bietet einen echten Mehrwert.

Bedienung im Alltag

Die Bedienung erfolgt über berührungsempfindliche Flächen an den Ohrhörern.

Je nach Einstellung lassen sich damit die Wiedergabe starten und pausieren, Titel wechseln, die Lautstärke verändern, Anrufe annehmen oder die Geräuschunterdrückung umschalten.

Die Berührungsflächen reagierten bei mir zuverlässig. Man muss allerdings beim Einsetzen etwas darauf achten, nicht versehentlich eine Funktion auszulösen.

Die Belegung kann in der App individuell angepasst werden. Das finde ich sehr praktisch, da jeder andere Gewohnheiten hat.

Die integrierte Trageerkennung bemerkt, wenn ein Ohrhörer aus dem Ohr genommen wird. Die Wiedergabe kann dann automatisch pausieren. Setzt man den Ohrhörer wieder ein, wird die Wiedergabe fortgesetzt.

Auch diese Funktion kann in der App abgeschaltet werden, falls man sie nicht nutzen möchte.

Tragekomfort und Sitz

Die Soundcore P42i sind angenehm leicht. Dadurch hatte ich auch bei längerer Nutzung nicht das Gefühl, dass sie schwer im Ohr hängen.

Mit den passenden Silikonaufsätzen sitzen sie sicher und dichten den Gehörgang gut ab.

Gerade bei längeren Filmen, Telefonaten oder einer Videokonferenz ist ein bequemer Sitz wichtig. Die Ohrhörer haben mich dabei nicht gestört und mussten auch nicht ständig neu eingesetzt werden.

Beim normalen Gehen und bei alltäglichen Bewegungen saßen sie ebenfalls stabil. Ob sie beim intensiven Sport vollständig sicher halten, hängt natürlich auch von der eigenen Ohrform und der gewählten Größe der Aufsätze ab.

Grundsätzlich sollte man die verschiedenen Größen ausprobieren. Es ist sogar möglich, dass man für das linke und das rechte Ohr unterschiedliche Größen benötigt.

Bei mir war der Tragekomfort insgesamt sehr gut.


Klangqualität bei Musik

Der Klang gehört für mich zu den wichtigsten Punkten bei Kopfhörern. Die Soundcore P42i liefern insgesamt einen kräftigen, modernen und lebendigen Sound.

Die Grundeinstellung ist eher voll und bassbetont. Der Klang wirkt dadurch nicht dünn oder kraftlos. Gerade bei moderner Musik, Pop, Rock und elektronischen Titeln macht das Hören wirklich Spaß.

Der Bass besitzt ordentlich Druck, ohne bei normaler Lautstärke alles andere vollständig zu überdecken.

Wer einen sehr neutralen und zurückhaltenden Klang bevorzugt, könnte den Bass in der Grundeinstellung etwas zu kräftig finden. Über die Soundcore App lässt er sich aber problemlos reduzieren.

Mir persönlich gefällt es besser, wenn Kopfhörer zunächst etwas mehr Kraft und Volumen bieten. Einen zu starken Bass kann man über den Equalizer reduzieren. Ein von Anfang an dünner Klang lässt sich dagegen nur begrenzt verbessern.

Auch bei geringerer Lautstärke bleibt der Klang angenehm voll.

Stimmen, Dialoge und Instrumente

Stimmen werden klar und deutlich wiedergegeben. Das gilt sowohl für Musik als auch für Podcasts, Hörbücher und Videos.

Männliche Stimmen klingen angenehm voll. Weibliche Stimmen bleiben klar und werden nicht vom Bass verschluckt.

Auch einzelne Instrumente lassen sich gut voneinander unterscheiden. Natürlich handelt es sich nicht um professionelle Studiokopfhörer für mehrere Hundert Euro. Für die normale Nutzung ist die Auflösung aber mehr als ausreichend.

Besonders wichtig war mir die Verständlichkeit von Stimmen. Hier konnten mich die P42i überzeugen.

Gesang klingt klar und präsent. Podcasts und Hörbücher lassen sich ebenfalls sehr angenehm hören.

Klang beim Streaming und bei Filmen

Beim Streaming haben mich die Soundcore P42i wirklich positiv überrascht.

Ich habe damit Filme und Serien angesehen und war vom Klang sehr angetan. Dialoge sind klar verständlich und werden nicht von der Hintergrundmusik oder den Effekten überlagert.

Gleichzeitig wirken Explosionen, Motorengeräusche, Musik und andere tiefe Klangeffekte kräftig und eindrucksvoll.

Auch leisere Hintergrundgeräusche und kleinere Details sind gut hörbar. Dadurch entsteht ein lebendiger und überraschend räumlicher Gesamteindruck.

Gerade bei Filmen mit einer aufwendigeren Tonspur kommt eine gute Atmosphäre auf. Stimmen stehen klar im Mittelpunkt, während Musik und Effekte genügend Kraft besitzen.

Der Klang wirkt deutlich intensiver als über die eingebauten Lautsprecher eines Smartphones oder Tablets.

Durch die gute Abdichtung und die Geräuschunterdrückung kann man sich außerdem besser auf den Film konzentrieren. Störende Außengeräusche treten in den Hintergrund und man muss die Lautstärke nicht unnötig weit erhöhen.

Für Filme, Serien und längere Streaming Abende eignen sich die P42i aus meiner Sicht sehr gut.

Höhen und Details

Die höheren Töne wirken klar und liefern eine gute Menge an Details.

Instrumente wie Becken, Gitarren und höhere Stimmen bleiben gut hörbar. Bei normaler Lautstärke wirken sie nicht unangenehm scharf.

Erst bei sehr hoher Lautstärke können einzelne Aufnahmen etwas härter klingen. Das hängt allerdings auch stark von der Qualität der jeweiligen Musikaufnahme ab.

Insgesamt empfinde ich die Abstimmung als gelungen. Der Klang wirkt lebendig und macht auch über längere Zeit Spaß.

Persönliche Anpassung des Klangs

Über die Soundcore App kann der Klang sehr umfangreich verändert werden.

Es stehen mehrere fertige Klangprofile zur Verfügung. Zusätzlich kann man über den Equalizer einzelne Bereiche selbst anpassen.

Wer den Bass zu kräftig findet, kann ihn reduzieren. Wer Stimmen oder höhere Töne stärker hervorheben möchte, kann auch das einstellen.

Dadurch sind die Soundcore P42i nicht auf eine einzige Klangrichtung festgelegt.

Mit wenigen Anpassungen lässt sich der Sound gut an den persönlichen Geschmack und an unterschiedliche Musikrichtungen anpassen.

Geräuschunterdrückung

Die adaptive Geräuschunterdrückung funktioniert besonders gut bei gleichmäßigen Hintergrundgeräuschen.

Dazu gehören beispielsweise das Brummen in einem Bus, Zug oder Flugzeug, Lüfter, Klimaanlagen und gleichmäßiger Straßenlärm.

Diese Geräusche werden deutlich reduziert und treten spürbar in den Hintergrund.

Stimmen und plötzlich auftretende Geräusche werden ebenfalls gedämpft, verschwinden aber nicht vollständig. Das ist bei den meisten Kopfhörern dieser Bauart normal.

Die Wirkung der Geräuschunterdrückung hängt stark davon ab, wie gut die Ohrhörer im Ohr sitzen. Sind die Silikonaufsätze zu klein und schließen nicht richtig ab, kann auch die elektronische Geräuschunterdrückung nicht ihre volle Wirkung entfalten.

Für Fahrten mit Bus und Bahn, für das Büro oder für entspanntes Musikhören zu Hause ist die Funktion sehr hilfreich.

Auch beim Streaming empfand ich sie als angenehm, da man sich besser auf den Ton und die Handlung konzentrieren kann.

Transparenzmodus

Im Transparenzmodus werden Geräusche aus der Umgebung über die Mikrofone an die Ohren weitergegeben.

Das ist praktisch, wenn man kurz mit jemandem sprechen, eine Durchsage hören oder seine Umgebung bewusster wahrnehmen möchte.

Man muss die Ohrhörer dadurch nicht jedes Mal herausnehmen.

Die Umgebung klingt dabei etwas elektronischer als ohne Kopfhörer. Stimmen und wichtige Geräusche bleiben aber gut wahrnehmbar.

Unterwegs ist diese Funktion sehr hilfreich. Im Straßenverkehr sollte man sich trotzdem nie vollständig auf den Transparenzmodus verlassen.

Telefonieren und Mikrofonqualität

Auch beim Telefonieren haben die Soundcore P42i bei mir einen sehr guten Eindruck hinterlassen.

Das Telefonieren klappt damit einwandfrei. Ich konnte mein Gegenüber jederzeit klar und deutlich verstehen. Gleichzeitig wurde auch meine eigene Stimme auf der anderen Seite sehr gut und verständlich übertragen.

Die Gesprächsqualität war bei meiner Nutzung durchgehend überzeugend.

Besonders angenehm finde ich, dass man sich beim Sprechen selbst nicht übermäßig stark hört.

Bei manchen stark abdichtenden Kopfhörern entsteht beim Reden ein unangenehmes Gefühl, da die eigene Stimme sehr laut und dumpf im Kopf wahrgenommen wird. Bei den Soundcore P42i fällt dieser Effekt deutlich geringer aus.

Dadurch wirken Gespräche natürlicher und angenehmer.

Für normale Telefonate, längere Gespräche und Sprachnachrichten sind die Kopfhörer meiner Meinung nach sehr gut geeignet.

Die insgesamt sechs Mikrofone und die Geräuschfilterung leisten dabei gute Arbeit. In einer ruhigen oder normal lauten Umgebung wird die eigene Stimme klar übertragen.

Bei starkem Wind oder sehr lauter Umgebung kann die Stimme natürlich etwas stärker bearbeitet wirken. Das ist bei kleinen kabellosen Ohrhörern allerdings kaum vollständig zu vermeiden.

Nutzung bei Videokonferenzen

Ich habe die Soundcore P42i auch bereits bei einer Videokonferenz genutzt.

Die Verbindung funktionierte problemlos. Sowohl die anderen Teilnehmer als auch meine eigene Stimme waren klar und gut verständlich.

Die Sprachübertragung war einwandfrei und ich erhielt keine Rückmeldung über eine zu leise, dumpfe oder abgehackte Stimme.

Auch hier war es angenehm, dass ich mich beim Sprechen nicht übermäßig stark selbst gehört habe. Dadurch wirkte das Gespräch natürlicher und weniger anstrengend.

Der leichte und bequeme Sitz ist bei längeren Besprechungen ebenfalls ein Vorteil. Die Ohrhörer haben mich während der Videokonferenz nicht gestört.

Für Videokonferenzen, Besprechungen und Gespräche über das Smartphone, Tablet oder Notebook sind die P42i aus meiner Sicht sehr gut geeignet.

Verbindung mit zwei Geräten

Die Kopfhörer können mit zwei Geräten gleichzeitig verbunden werden.

Das ist beispielsweise praktisch, wenn man sie mit dem Smartphone und einem Notebook oder Tablet verwendet.

Man kann Musik oder ein Video am Notebook hören und gleichzeitig für einen Anruf auf dem Smartphone erreichbar bleiben. Ein erneutes Koppeln bei jedem Gerätewechsel ist dadurch nicht notwendig.

Diese Funktion ist besonders im Arbeitsalltag angenehm und spart Zeit.

Akkulaufzeit

Die Akkulaufzeit ist eine der großen Stärken der Soundcore P42i.

Ohne eingeschaltete Geräuschunterdrückung sollen die Ohrhörer bis zu zwölf Stunden mit einer Ladung durchhalten. Zusammen mit dem Ladecase werden insgesamt bis zu 56 Stunden angegeben.

Mit aktivierter Geräuschunterdrückung fällt die Laufzeit etwas kürzer aus. Das ist normal, da die Mikrofone und die zusätzliche Verarbeitung mehr Energie benötigen.

Die tatsächliche Laufzeit hängt außerdem von der Lautstärke, der verwendeten Verbindung, Telefonaten und den aktivierten Funktionen ab.

Bei meiner Nutzung musste ich mir über den Akku keine großen Gedanken machen. Auch längeres Streaming, Telefonate und die Videokonferenz waren problemlos möglich.

Für einen normalen Arbeitstag oder eine längere Reise sollte die Laufzeit problemlos ausreichen.


Laden und Schnellladefunktion

Das Ladecase kann über USB C aufgeladen werden.

Zusätzlich unterstützt es kabelloses Laden. Man kann es somit einfach auf ein geeignetes Ladepad legen.

Kabelloses Laden ist nicht unbedingt notwendig, im Alltag aber sehr angenehm. Besonders wenn bereits ein Ladepad für das Smartphone vorhanden ist, kann man auch das Kopfhörercase bequem darüber laden.

Praktisch ist außerdem die Schnellladefunktion.

Falls die Ohrhörer kurz vor einer Fahrt oder einem Termin fast leer sind, reichen bereits wenige Minuten im Ladecase für mehrere weitere Stunden Wiedergabe.

Preis und Vergleich mit ähnlichen Produkten anderer Marken

Preislich bewegen sich die Soundcore P42i in einem Bereich, in dem es inzwischen viele vergleichbare Kopfhörer verschiedener Marken gibt.

Viele Modelle bieten dort bereits Geräuschunterdrückung, eine eigene App und eine ordentliche Akkulaufzeit.

Die Ausstattung der P42i ist trotzdem sehr umfangreich. Adaptive Geräuschunterdrückung, kabelloses Laden, eine Verbindung mit zwei Geräten, Trageerkennung, verschiedene Klangprofile und eine ausführliche App sind nicht bei jedem Produkt in dieser Preisklasse gemeinsam vorhanden.

Günstigere Modelle liefern häufig ebenfalls einen brauchbaren Klang, verzichten aber teilweise auf einzelne Komfortfunktionen. Das können zum Beispiel das kabellose Laden, die Trageerkennung oder die Verbindung mit zwei Geräten sein.

Bei deutlich teureren Kopfhörern bekommt man zum Teil eine noch feinere Klangwiedergabe, stärkere Geräuschunterdrückung oder hochwertigere Materialien.

Der Unterschied im Alltag ist allerdings nicht immer so groß, wie es der höhere Preis erwarten lässt.

Aus meiner Sicht bieten die Soundcore P42i deshalb ein gutes Verhältnis zwischen Ausstattung, Klang und Preis.

Sie sind besonders interessant für Nutzer, die viele moderne Funktionen wünschen, aber nicht direkt in die höchste Preisklasse einsteigen möchten.

Da Kopfhörer häufig im Angebot sind, lohnt sich natürlich ein Blick auf den aktuellen Preis. Bei einem guten Aktionspreis wird das Gesamtpaket noch attraktiver.

Was mir besonders gut gefällt

Besonders gut gefallen mir der kräftige Klang, die einfache Einrichtung und die vielen Möglichkeiten in der Soundcore App.

Auch beim Streaming von Filmen und Serien war ich vom Klang sehr angetan. Stimmen sind klar verständlich und Effekte wirken kräftig und räumlich.

Die Qualität beim Telefonieren hat mich ebenfalls überzeugt. Beide Gesprächspartner sind sehr gut verständlich und man hört sich beim Sprechen selbst nicht unangenehm stark.

Auch die Nutzung bei einer Videokonferenz funktionierte einwandfrei.

Das kompakte Ladecase ist im Alltag angenehm und lässt sich problemlos mitnehmen. Zusätzlich kann es kabellos geladen werden.

Die große Auswahl an Silikonaufsätzen ist ebenfalls positiv. Dadurch lässt sich der Sitz gut an die eigenen Ohren anpassen.

Auch die Verbindung mit zwei Geräten gleichzeitig ist eine praktische Funktion, die ich im Alltag sehr hilfreich finde.

Was mir weniger gut gefällt

Das Ladecase besteht vollständig aus Kunststoff und fühlt sich dadurch nicht besonders luxuriös an.

Für den Preis ist die Qualität aber vollkommen in Ordnung.

Auf der schwarzen Oberfläche sieht man Staub und kleine Fussel recht schnell. Mit der Zeit könnten außerdem feine Kratzer entstehen, wenn das Case ohne Schutz zusammen mit anderen Gegenständen transportiert wird.

Der Klang ist in der Grundeinstellung recht bassbetont. Mir persönlich gefällt das, könnte für andere Nutzer aber etwas zu kräftig sein. Über die App lässt sich der Klang zum Glück gut anpassen.

Das beiliegende Ladekabel fällt relativ kurz aus. Ein Netzteil gehört ebenfalls nicht zum Lieferumfang.

Nutzer eines iPhones können LDAC nicht verwenden. Das liegt allerdings an der fehlenden Unterstützung durch Apple und nicht an den Kopfhörern.

Mein Fazit

Die Soundcore P42i haben bei mir insgesamt einen sehr guten Eindruck hinterlassen.

Sie bieten einen kräftigen und angenehmen Klang, eine brauchbare adaptive Geräuschunterdrückung und eine lange Akkulaufzeit.

Dazu kommen viele praktische Funktionen wie kabelloses Laden, Trageerkennung, die Verbindung mit zwei Geräten und eine umfangreiche App.

Die Einrichtung könnte kaum einfacher sein. Nach dem Öffnen des Ladecases werden die Kopfhörer direkt über Bluetooth erkannt. Eine App ist dafür nicht notwendig.

Die Soundcore App sollte meiner Meinung nach trotzdem installiert werden, da sie viele zusätzliche Einstellungen und Möglichkeiten bietet.

Besonders überzeugt hat mich der Klang beim Streaming. Dialoge sind klar verständlich und Filmgeräusche sowie Musik wirken kräftig und räumlich.

Auch beim Telefonieren und bei Videokonferenzen konnten mich die Soundcore P42i überzeugen. Beide Seiten sind sehr gut verständlich. Gleichzeitig hört man sich beim Sprechen selbst nicht übermäßig laut, wodurch Gespräche deutlich natürlicher wirken.

Das Gehäuse besteht zwar hauptsächlich aus Kunststoff, ist aber sauber verarbeitet und angenehm leicht.

Insgesamt bieten die Soundcore P42i meiner Meinung nach ein überzeugendes Gesamtpaket.

Sie eignen sich sehr gut für Musik, Podcasts, Filme, Serien, Telefonate, Videokonferenzen, Reisen und den normalen Alltag.

Wer moderne In Ear Kopfhörer mit vielen Funktionen, gutem Klang und einem vernünftigen Preis sucht, sollte sich die Soundcore P42i genauer ansehen.


Hinweis: Ich habe dieses Produkt im Rahmen des Amazon Vine Programms kostenlos zum Testen erhalten. Meine Bewertung basiert ausschließlich auf meinen eigenen Erfahrungen mit dem Produkt.

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